Newropeans Newsletter Juni 2007
15.Juni 2007
Die Newropeans Mitglieder haben ihr Programm für die internationale Politik der EU beschlossen
Mit einer Abstimmung im Intranet schloss die (im Intranet und während unserer Februar-Agora) ausführlich gefährte Debatte über einen der wichtigsten Punkte im Programm von Newropeans : die zukünftige Aussenpolitik der EU. Hier können Sie es aufrufen. Die endgültige Beschlussvorlage war entsprechend der wichtigen Mitgliederkommentare überarbeitet worden und wurde mit grosser Mehrheit angenommen. Als nächste Thema unserer programmatischen Debatte steht die Erarbeitung des Programms für die soziale und wirtschaftliche Dimension der EU an, ein weiteres überragend wichtiges Thema für unser Wahlprogramm 2009. Auf der nächsten Agora am 23. Juni werden die Newropeans die Möglichkeit zum direkten Meinungsaustausch mit den anderen Mitgliedern haben.
Newropeans Sommer-Agora 2007
Ungarn wird die Bühne der nächsten Newropeans Agora am 23. Juni sein. Sie findet in der kleinen historischen Stadt Köszeg, unweit der Österreichischen Grenze, statt. Im letzten Jahr starteten wir den Demokratie-Marathon in einem überfällten Theater in Budapest. Jetzt kommen wir mit unseren Mitgliedern in dieses Land zurück und sagen damit einem Land “Danke”, dem wir verpflichtet sind ! Hier finden Sie weitere Informationen über die Veranstaltungen während der Agora.
Der Marathon : unsere nächsten Stationen in Ungarn
Zwischen dem 19. und dem 23. Juni, werden Veronique Swinkels, Ferenc Miszlivetz und Franck Biancheri im Rahmen des ungarischen Newropeans Demokratie-Marathon 2007 in 4 ungarischen Städten (Budapest, Szeged, Debrecen and Szombathely) unterwegs sein. Auch diesmal benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe, damit er ein Erfolg wird und wir Reise- und Unterbringungskosten decken können. Es fehlen uns 700 Euro, die wir vor dem 16. Juni brauchen. Wir hoffen, dass Sie unser demokratisches Engagement und die für diese Debatten eingebrachte Zeit und Energie unserer Mitglieder noch einmal finanziell unterstützen. Hier können Sie spenden.
Der Marathon : eine wirklich anstrengende Etappe in Polen und den baltischen Staaten
6.000 km in sechs Tagen : dazu ist ein eiserner Wille von Nöten. Bart und Franck bereisten Polen und Lettland mit dem Auto (Bart fuhr in den Niederlanden los und Franck stieg in Frankfurt/Oder zu). Es war ein ziemlich abenteuerlicher, aber erfolgreicher Trip : Slubice, Krakow, Warschau, Riga, … ein Treffen mit mehr als 200 BürgerInnen und einem Dutzend führender Persönlichkeiten von Nichtregierungsorganisationen. Newropeans baut jetzt seine neuen lokalen Gruppen in diesen Ländern auf. Möglich gemacht haben diesen Erfolg ein Dutzend Spender, die mit ihrer Unterstützung von ingesamt 1.100 Euro für die Reise- und Unterbringungskosten dieser Marathon-Woche aufkamen. Wir möchten uns herzlich für diese Unterstützung bedanken. Werfen Sie einen Blick in unseren Marathon Blog.
Neue Mitglieder : eine erneute Beschleunigung
In den letzten Wochen konnten wir eine Beschleunigung verzeichnen : mehr Neumitglieder und lokale Gruppen in neuen Ländern, unter anderem in Polen. Unmittelbar nach den Marathon-Veranstaltungen begannen die guten Nachrichten über die ersten Mitglieder einzutreffen. In anderen Ländern, in denen Newropeans bereits eine solide Präsenz hat, wurden neue lokale Netzwerke gegründet.
Lokales Netzwerk des Monats : Pisa
Wenige Tage nach unserer Erasmus 20-Veranstaltung an der örtlichen Universität kam Marcello zu den Newropeans. Bereits zwei Wochen später war eine neue lokale Gruppe (unsere erste in der Toskana) gegründet. Ein Blick in den brandneuen Blog lohnt sich . Und jetzt begrüsst Pisa die Newropeans erneut : ein zweite Veranstaltung findet hier am 16. Juni statt.
Merkel, Sarkozy & die anderen
Auch wenn das Abschlusskommuniqué versuchen wird, den Leuten ein Ende der “Panne” zu suggerieren, wird das vorstehende EU-Gipfeltreffen (21./22. Juni 2007) einmal mehr beweisen, dass die 27 Mitgliedsstaaten keinen Ausweg aus der durch die Ablehnung der Verfassung provozierten Krise finden werden. Es ist unwahrscheinlich, dass ein nach dem Gipfeltreffen ins Leben zu rufendes, internationales verfassungsgebendes Gremium noch vor den nächsten Europawahlen eine neue Verfassung (ob Mini, Maxi oder in sonst einem Format) vorlegen wird. Und wenn doch, wird sie sicherlich nicht das sein, was die EU braucht. Die Newropeans haben schon mehrmals betont, dass die EU erst wieder zu einer Dynamik zurück finden wird, wenn ihre institutionelle Struktur überarbeitet wird. Dazu muss ein Europäischer Kongress (Europäisches Parlament und Vertreter nationaler Parlamente) ab Juni 2009 den zukünftigen Verfassungsvertrag erarbeiten, der dann in einem gesamteuropäischen Referendum (mit doppelter Mehrheit, +50%der EuropäerInnen, und +50% der Mitgliedstaaten).
Pressemitteilung 8. Juni 2007 : Newropeans und die amerikanischen Raketenschilde auf europäischem Boden : Und wer verteidigt die gesamteuropäischen Interessen ?
Für Newropeans ist die Antwort eindeutig : Keiner. Weder die Europäische Union noch die NATO. Die Europäische Kommission, der Rat und das Europäische Parlament sind unfähig, das kollektive Interesse der 500 Millionen Menschen in Europa auch nur zu erfassen, geschweige denn zu verteidigen ! Die EU wird (…) Weiter lesen…
Lesen Sie weiter im Newropeans-Magazine : Die Ziele der EU-Aussenpolitik
Strategische Partnerschaften sind der Weg, mit dem die EU ihren Beitrag zur Sicherung der globalen Stabilität leisten kann : Solidarität in der Ressourcennutzung mit den Nachbarn, Schutz seiner vitalen Interessen und Aufbau einer soliden Basis für die zukünftige globale Regierung… Lesen Sie den Newropeans-Magazine Artikel Hier.
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bisher 1 Kommentar Eigenen Kommentar schreiben
1. Uwe Steinau | 22.Mai 2009 at 6:46 pm
Hallo,
schade, dass hier nichts mehr passiert. Habt ihr aufgegeben? Das wäre schade, denn eine Demokratisierung der EU ist dringend erforderlich und eine gesamteuropäische Partei/Organisation, die sich dieses Ziel auf die Fahnen geschrieben hat, wäre eine eine hervorragende Sache. Leider sind die Newropeans in der öffentlichen Wahrnehmung so gut wie nicht existent.
Ich hoffe, da entwickelt sich noch was.
Uwe Steinau
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